Yakovlev Yak-9 D-FAFA

Yakovlev Yak-9U  Serial 470406 - D-FAFA -

Auch wenn auf den schnellen Blick sich die Yak-9 von der bereits vorgestellten Yak-3 kaum unterscheidet, so handelt es sich um zwei unterschiedliche Flugzeuge.

Die Basisentwicklung, die Yakovlev Yak-7 flog erstmals im Sommer 1942 mit einem Klimov M-105PF und wurde im Oktober 1942 an die Truppe ausgeliefert. Von der Yak-7D wurden ca. 500 Flugzeuge gefertigt. Im November 1942 erhielt das Flugzeug eine Leistungssteigerung und hiess fortan Yakovlev Yak9/M-106. Das Spornfahrwerk war nun voll einziehbar, auch die Kabinenhaube zeigt sich gegenüber dem Vorgänger aerodynamischer.

Während des Zweiten Weltkrieges gab es 14 Varianten, darunter auch die zweisitzige Yak-9UTI zur Ausbildung der Piloten. Bis Ende des Krieges verliessen über 14.000 Exemplare die Werkshallen. Die Produktion ging in den Nachkriegsjahren aber weiter. Bis 1948 wurden noch über 2.200 weitere Maschinen produziert. Die Yak-9 wurde übrigens auch im Korea-Krieg eingesetzt. Die Einsatzzwecke waren ebenso vielfältig, vom klassischem Jagdflugzeug über Begleitjäger und Erdkampfflugzeug bis zum leichten Bomber, kaum ein Einsatzzweck dem die Yak-9 nicht genügte (heute sagt man dazu MRCA = MultiRoleCombatAircraft).  

Spezifikationen der Kriegsproduktion  :

  • Spannweite 977cm
  • Höhe 244cm
  • Startgewicht bis zu 3.400Kg (Leergewicht ca. 2.600-2.700Kg)
  • Höchstgeschwindigkeit ca. 700km/h in 5.000 mtr Höhe
  • Dienstgipfelhöhe ca. 12.000 Meter
  • Reichweite 870 km

Angespornt durch den Erfolg der Neuproduktion der Yakovlev Yak-3M , erfolgte nun auch die Produktion von Yak-9 Jägern mit dem bekannten Allison V-1710. Für diese Serie, 1996 gefertigt bei Strela in Orenburg, wurde Shadetree Aviation (Nevada) als Pratner gefunden, als Seriennummern sollten die 0470401-0470409 dienen. Die „Bausätze“ wurde zu Shadetree Aviation ausgeliefert, dort montiert und an die Endkunden verkauft. Auch hier wurden Teile aus allen Produktionsjahren verwendet, sowie Teile auf alten Maschinen und Vorrichtungen nachgebaut. So ist doch in einigen der „neuen“ Yak-9 historisches Originalmaterial verbaut worden. Über den Begriff Nachbau kann man also trefflich diskutieren, vor allem vor dem Hintergrund, dass bei einigen historischen Warbirds auf der Welt nur noch das Typenschild historisch ist; da ist bei mancher Yak-9 aus Strela-Produktion mehr historisches Material enthalten.

Diese Yakovlev Yak-9 wurde in Orenburg von Strela gebaut, ist also eine der bekannten Neuauflagen des berühmten Jagdflugzeuges. Wie auch die artverwandten Yakovlev Yak-3 ist dieses Flugzeug mit einem Allison V-1710-111 befeuert. Die Maschine wurde mit der zivilen Registrationsnummer VH-YXI in Australien geflogen.

Mittlerweile hat das schöne Flugzeug die deutsche Zulassung D-FAFA erhalten. Das Flugzeug wurde in unserer Werft einer Restaurierung unterzogen und erhielt in diesem Zusammenhang die heutige Lackierung. Das topgepflegte Flugzeug wird von der AirFighterAcademy GmbH betrieben. Der Klassiker ist auf der Insel Usedom im Hangar10 auf dem Flugplatz Heringsdorf (EDAH) stationiert. Die Wartung / Jahresprüfungen wurden/werden durch MeierMotors GmbH durchgeführt.

 

In der Bildergalerie die Photodokumentation der Restaurierungsarbeiten bei MeierMotors GmbH

Yakovlev Yak-9 D-FAFA - AirFighter Academy

 
Serial : 0470406

Year: 1943, as acknowledged by the LBA

2-Seater

78:58 hours TT and 122 landings since new

Engine: ALLISON V1710-111 , 11:42 hours SMOH

Propeller: Hamilton Standard 23E50-495

 

 

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download Präsentationen Yak-9 D-FAFA -deutsch/englisch-

 

 

Für weitere Informationen nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit Achim Meier auf :
achim(at)meiermotors.com